Der schönste Dienstag aller Zeiten – Heiraten und Hochzeit feiern mitten in der Woche – Traum-Zeremonie…

…mit Katastrophen-PLUS (:          

“Sag mal, wie funktioniert denn so eine freie Trauung?”

Es war auf der Harz-Hochzeit Messe im Goslarer Achtermann. Plötzlich standen diese beiden süßen Menschen im Turmsaal vor mir und schauten mich mit großen, interessierten Knopfaugen an. Sie wollten mal wissen, wie das so funktioniert mit der “Freien Trauung“… Wir plauderten ein bisschen und stellten ziemlich schnell fest, dass es mit uns ganz schön gut passt. Und kurz darauf verabredeten wir uns dazu, ihr ziemlich großes Abenteuer „Hochzeit an einem Dienstag feiern“ mit Leben zu füllen. Die Frage „Kommst Du überhaupt an einem Dienstag raus?“ konnte ich ganz leicht beantworten. Nichts lieber als das! Denn als Vollzeit-Selbständige, die mit Haut und Haaren in „Hochzeit“ steckt, mache ich eigentlich alles mit, was sich meine Paare wünschen.

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…endlich richtig zusammen gehören. Einfach schön “Ja! ” sagen, bitte….

Dieses Bild habe ich bis heute nicht vergessen können – Suse und Martin, inmitten des Hochzeitsmessen-Gewusels, mit einem, mir gut bekannten, einmalig schönem Ausdruck in ihren Gesichtern. Freude, Kribbeln, Aufgeregtheit. Irgendwie alles auf einmal. So ein bisschen „Wir tun es und können es eigentlich selbst kaum glauben“. Ja, zugegeben, es war bei mir mit diesen beiden schon ein bisschen “Liebe auf den ersten Blick”, die es ohne Frage auch bei uns Dienstleistern gibt. Ich wusste, in dieser Zeremonie wird bestimmt nichts unmöglich, würde alles an Gefühl geboten sein und sie konnte am guten Schluss nur fantastisch werden. Vollkommen egal, ob es am Feiertag junge Hunde regnen, oder 38 Grad im Schatten geben würde, der Caterer die Buchung vergisst, oder die Rückennaht vom Brautkleid reißt. Suse und Martin waren wie kleine Engel auf Wolke 7, die offensichtlich nichts aus den Schuhen hauen konnte. Ich freute mich unsagbar darauf, mit den beiden gemütlich zusammen zu sitzen und zu erfahren, was ihnen das Wichtigste war. Und natürlich war das dann keine Überraschung, denn sie wollten doch einfach nur endlich richtig zusammengehören. „Richtig schön „JA!“ sagen bitte.“ „Das bekommen wir hin!“ Ihre Geschichte, total entzückend. Man könnte sagen, fast filmreif. Denn diese Liebe hatte ein sehr junges Mädchen schon vor langer Zeit wie der Blitz getroffen. Hat es aber noch viele Jahre gedauert, bis der junge Mann sein Glück, das ja eigentlich nur abgeholt werden wollte, so richtig lebendig genießen durfte. Oder sollte man eher sagen… bis er es selber fassen konnte?(;

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Eine Hochzeit im Harz, der Heimat…

Jetzt sollte alles einfach nur ganz herzlich und entspannt laufen. Eine Hochzeit im Harz, der Heimat. Am liebsten an einem magisch verwunschenen und romantischen Fleck. Der war von Suse und Martin auch ziemlich schnell gefunden, aber der Buchungskalender der Location sprach Bände. Das aufgeregte Brautpaar musste einsehen, dass es mittlerweile üblich war, sich in angesagten Häusern durch Belegungspläne der nächsten zwei Jahre zu blättern, um ein nettes, freies Datum zum Feiern zu finden. Wirklich… noch so lange warten? Es war die freundliche Dame aus dem Bankett, die recht entspannt anbot „Feiern sie doch innerhalb der Woche!“. Und während ein jedes Brautpaar in solchem Moment zuerst ganz sicher kurz erschrocken zusammenzuckt und leise denkt, „Was hat sie gesagt? Nein, das geht nun wirklich nicht!“, lohnt es sich doch oft, diese Idee ordentlich zu überdenken. Wirklich alle Eure Wünsche werden wahrscheinlich innerhalb der Woche ganz leicht erfüllt. Die Dienstleister dürften ebenfalls begeistert sein, Teil einer solchen Hochzeit werden zu können und sind gerne ganz und gar für Euch da. Na gut, wären da noch Freunde und Familie, die sich darauf einstellen müssten. Aber in diesem Fall lief alles viel leichter als gedacht. Die Ankündigung kam ganz frühzeitig bei den Gästen an und die Aussicht auf eine kleine Auszeit im Harz, dazu an einem solch besonderen Ort, stimmte dann schnell alle ganz vorfreudig.

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Nichts hätte den beiden die Laune verderben können. Und dann kam er….

Es war eine klasse Vorbereitungszeit, denn Suse und Martin leben der Arbeit wegen in einer gut getakteten Fernbeziehung, und allein deshalb genießen sie das Beisammensein irgendwie doppelt. Ich muss nicht erklären, dass es ein einziges Vergnügen und schon ein „Fest“ war, bei viel Kaffee und Kuchen mit den Turteltauben in der Sonne zu sitzen, den möglichen Ablauf zu besprechen und vor allem, endlich ihre Geschichte zu hören. Wann kommt es schon mal vor, dass man sich in den Kumpel des großen Bruders verknallt und so entsetzlich lange warten muss, bis man den Traummann endlich für immer behalten darf? Und der Traummann? Ach, manchmal ist es einfach nur zuckersüß, wie Jungs ihre Mädels anhimmeln … und umgekehrt natürlich. Wenn sich Suse doch mal zu viele Gedanken um irgendetwas machte, dann legte Martin seinen unschlagbaren “Alles-wird-gut-Blick” auf, strich seiner Liebsten ganz zart über ihre Wange und in Nullkommanix flogen alle Sorgen davon. Ich war mir sicher, nichts, aber auch gar nichts konnte an diesem Hochzeitstag passieren, dass diesen beiden hätte die Laune verderben können. Doch es nahte eine kleine “Katastrophe”, die wirklich niemand vorausahnen konnte. Und die war ausgerechnet ganz allein meine Schuld. Na gut. Ein paar Rest-Prozente lagen beim „schwarzen Mann mit Zylinder“… Dabei soll ausgerechnet er doch Glück bringen. Davon konnte ich an diesem Tag nicht viel merken(;

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So ist das Leben… und am Ende wird alles gut!

Es mag gut sein, dass der ein oder andere der Meinung ist, dass ich das hier an dieser Stelle auf gar keinen Fall aufschreiben dürfte. “Was ein Desaster… Ruinös! Und wo war denn Deine elektrische Absicherung…? Also, das DIR, nach all den Jahren..?!” Ja, das mir! Aber wisst Ihr was? So ist nun mal das Leben und wir alle sind am Ende doch nur Menschen. Nach all den Jahren, in denen ich in jeder Saison mal Alpträume hatte, von Zeremonien, die ich barfuß, weil keine Schuhe dabei… nein, noch besser, im Badeanzug(; abhalten musste (darf ich hier nackich schreiben???), weil ich mein Kleid zu Hause vergessen hatte, plötzlich an einer seltenen, ansteckenden Pustel-Krankheit litt und ich auffällig „blühte“, die Braut bei meinem Anblick deswegen “Iiiiih!” quietschte. Oder Feierstunden, zu denen ich die falsche Rede in der Tasche hatte, der Sprit im Tank leer war, oder ich drei Tage und Nächte bei Schneetreiben (äh, hallo, Sommer??) auf der A7 im Megastau stand… all das war selbstverständlich nur im Traumland und im wahren Leben noch nie passiert. Natürlich prüfe ich (Monk-mäßig) drei Mal mein Gepäck, bevor ich den Wagen Richtung Hochzeit starte. Ich weiß genau, wo im Auto meine Sachen liegen. Alles hat seinen Platz. Und dann, dann kam, an diesem Suse-und-Martin-Hochzeits-Dienstag, er : der Schornsteinfeger. Was freute er sich doch sichtlich, mich zu erwischen. Aber nein, das war gerade ganz schlecht, ich musste los. Und eigentlich war auch schon alles verstaut  – dachte ich. Also lief ich noch zwei Mal ins Haus und wieder raus, Kofferraumklappe zu, rief „Tschüß!“ und „Ja, Freitag passt viel besser!“, um nur noch Eines zu tun, Martin und Suse in Drübeck glücklich machen. Für diesen Tag gab es definitiv keine wichtigere Aufgabe.

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Eine freie Trauung am Dienstag… eigentlich ein Träumchen, oder?

Ich war wirklich früh dran, denn es gab eine absolute Besonderheit an diesem Hochzeitstag. Weil es ein Dienstag war, konnte endlich ein mir bekannter, super Videograph dabei sein, der für mich ein paar Szenen der Zeremonie festhalten sollte. Ich würde also, dank Suse und Martin, endlich einen Trailer, ein eigenes Hochzeits-Video bekommen und war so unglaublich dankbar, dass sie überhaupt „Ja“ zu dieser Aktion gesagt hatten. In Zukunft etwas von einer solchen Feierstunde zeigen zu dürfen, ist ohne Frage eine Ehre. Ich musste vor seinem Einsatz nur noch ein paar Sätze mit dem Künstler wechseln…

Auf dem Klostergelände angekommen also Kleidersack, Notenständer und alle anderen Utensilien nahe der Stiftsgärten abgestellt, jetzt noch die Tasche mit all den schrecklich wichtigen Unterlagen in den Garten tragen… die Tasche… die Tasche… Wo war die Tasche? Der Puls geht hoch, man beginnt unweigerlich zu transpirieren, noch eine Runde um das Auto herum, noch einmal den Kofferraum auf. Doch Fußraum? Nein. Nichts. Keine Tasche. Wo um alles in der Welt…? Der Schornsteinfeger!!! Er hatte es geschafft, mich während meiner fast autistisch anmutenden „Pack-Prozedur“ aus dem Takt zu bringen. An einem Dienstag! Der absolute Horror. Warum? Am Wochenende wäre immer einer meiner Männer in der Nähe des heimischen Rechners gewesen, um Unterlagen zu mailen, faxen und wie auch immer zu übermitteln. Zumindest haben wir uns das schon hundertfach zurecht gesponnen. Jetzt war er also da, der Tag ohne Mappe und Handnotizen. Aber an einem Dienstag war zu Hause weit und breit keine helfende Hand zu finden. Der einfache Weg dorthin zurück würde mindestens 40 Minuten verbrauchen. Zwei Baustellen auf der B6 taten ihr Bestes dazu, mein Herzrasen so richtig in Schwung zu bringen. Zeitgleich spürte ich, wie meine Haare – vor allem im Stirnbereich – grau wurden. Die meisten Gäste bummelten schon im Garten herum, der Bräutigam stand fast komplett gedresst parat. Es half nichts. Ich musste noch einmal Heim fahren, versuchte das so sachte wie möglich bekannt zu geben und hatte mich im Geiste schon über 1000 Mal beim Brautpaar für die drohende Verzögerung entschuldigt. Doch als ich dann mit klapperigen Knien vor Martin stand und sagte, ich müsse ihm was richtig Unangenehmes erklären, da hat er nur meine Hände genommen, mir mit seinem unbezahlbar-tiefenentspannten Blick in die Augen geschaut und gesagt „Egal was es ist, so schlimm kann es doch nicht sein?!“ Gefolgt von einem „Ja, ist gut, dann fahr doch mal.“ Herrje, dann warten wir eben kurz. Macht doch nichts. Ich hätte ihn einfach nur knutschen können.

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Manchmal kann man das Glück schlecht in schnöde Worte fassen…

Suse saß derweil in ihrem Prinzessinnenturm, also, im Dachgeschoss des Gästehauses, und wartet darauf, herunter kommen zu dürfen. Bekam aber von ihrer Trauzeugin noch den ein oder anderen Prosecco eingeschenkt und wurde – soweit ich weiß – mit „Musik&Tanz“ und “Bonus-Foto-Shoots” der Fotografin Inka Bäthge beschäftigt. Letzte Fein-Absprachen für Deko und Live-Musik (welcher Segen, Sarah und Felix von „Feather & Soul“ muss ich so rein gar nichts mehr erklären, wenn wir uns auf Hochzeiten treffen…) haben wir per Handy erledigt und als ich zurück auf dem Klostergut war, es dann endlich los gehen konnte, der Martin derweil schon ganz nett Farbe im Gesicht hatte, weil er (warum bloß?) ganz schön zeitig dekorativ Stellung bezogen hatte und die Sonne so schön in sein Gesicht schien, fiel mir einfach nur ein Stein vom Herzen, denn ganz offensichtlich würden mir die Gäste keine bösen Blicke zu-, oder gar mit Sachen auf mich werfen. Sie waren einfach zauberhaft, ganz wie das Brautpaar selbst. Und mir wurde mit dem Blick durch das alte Gartentor auf die fröhlich-bunte Gesellschaft etwas ganz klar: All das, was ich mir über die Jahre an Horrorszenarien ausgemalt hatte, wahrscheinlich in der Realität niemals so eintreffen würde. Zumindest nicht, wenn ich beim Kennenlernen der Pärchen weiterhin auf mein Bauchgefühl höre. Man kann verschiedene Dinge, die einen ereilen, nicht ändern. Manchmal kann man gar nicht so schräg denken, wie es einem dann passiert. Man kann einfach nur das Beste aus allem machen. Und sich entschuldigen natürlich. Mehrfach. Und hinterher schnell einen Likör trinken. Oh, den hatte ich echt nötig. Plus grandioser Schokotorte von Rene Silberbach. Mehr wegen der allgemeinen Erleichterung über den tatsächlichen Verlauf der Zeremonie, als wegen der Katastrophen, die das Leben schreibt und der rubbeligen B6 (heute übrigens A36, derzeit ohne Baustelle.).

In meinem kleinen Filmchen, den Ihr heute auf meiner Seite sehen könnt, spürt man absolut nichts davon, dass es vor der Zeremonie (zumindest für mich) tumultig zuging. Martin und Suse waren einfach so unglaublich glücklich und dankbar, wie ihre Lieben auch. Und das war so, so schön, dass es schwer ist, diese Hochgefühle in Worte zu verpacken.

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Rührend, emotional, einmalig…

Der Videograph, Christian Schulze, hat tolle Arbeit geleistet und so viele wundervolle Sequenzen eingefangen. Dank des Films haben sich schon viele Menschen etwas orientieren können, wussten nach dem Anschauen, was für sie das Richtige ist, ob es mit uns passen kann, und allein für dieses „Geschenk“ werde ich noch unzählige Gläser Wein und Kuchenstücken mit Martin und Suse teilen. Es war so rührend und emotional, die Zwei im Kreise ihrer wichtigsten Menschen zu erleben. Ganz auf die entscheidenden Dinge eines solchen Zusammenseins konzentriert. Danach folgte ein ziemlich ausgelassenes Fest im Adelbrinsaal der Domänenscheune. Den nächsten Morgen haben sie  zusammen beim Frühstück genossen, bevor sie auseinander gingen und es war vollkommen klar, dass diese Tage – ich erinnere gern noch einmal, ein Dienstag und ein Mittwoch – keiner von ihnen je vergessen würde.

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Was soll passieren, so lange wir uns haben?

Suse und Martin sind natürlich auch heute noch glücklich und wir drei nach wie vor verbunden. Ich möchte keine Sekunde mit ihnen missen. Und das nicht nur, weil sie mir am Hochzeitstag zeigten, was sie auch sonst leben:

Was soll schon passieren, solange wir uns haben?

Was habe ich gelernt? Außer, auch als 100%iger Papierfreund eine elektrische Absicherung der Rede in der Hinterhand zu haben? Egal, wie schlimm eine Sache auch zuerst erscheint, wie sehr man sich verrückt macht und gar fürchtet – Man „stirbt“ nicht daran. Wie man damit umgeht, dass ist allerdings jedem selbst überlassen. Fakt und grandios ist, man hat immer eine Wahl! Auf beiden Seiten. Was passiert, wenn ein Brautpaar wegen unplanmäßiger Querschläger schlechte Laune bekommt, „einfach mal fließen lassen“ nicht ihr´s ist und der so perfekt gestrickte Ablaufplan nicht aufgeht… ja, kann ich Euch auch erzählen. Aber nicht heute. Heute soll doch „schön“ bleiben, oder?(;

Aber wisst Ihr, was das Tollste ist? 

Suse hat meinen Text gelesen und eine ganz liebreizende Ergänzung und ihre eigenen Eindrücke aufgeschrieben. Ich hatte sie nämlich kürzlich noch einmal gefragt, wie es sich eigentlich für sie selbst angefühlt hat, als z.B. der Zeitplan ins Stolpern kam. Da die Zwei sich über meinen Bericht und das “in Erinnerungen Schwelgen” so gefreut haben, darf ich Euch jetzt hier ihre persönlichen Zeilen einsetzen.

Danke Suse, 1000 Küsschen für Dich :*

♥ ♥ ♥ ♥

Das Wetter war so lala, aber wir lachten und tanzten in meinem Prinzessinnenturm meine Aufregung heraus und vielleicht war das eine oder andere Sektchen dabei…. die Zeit verging zu langsam und ich wollte endlich das ein neuer, ganz besonderer Moment, auf den ich sehr lange warten musste, beginnt. Ich schaute auf die Uhr….hmmmm noch 20 min. Müsste ich mich nicht so langsam mal anziehen, fragte ich skeptisch. Denn alles was ich anhatte war meine traumhaft schöne Frisur, mein Flatterhemdchen und den Sekt. Mein Handy klingelte und meine Trauzeugin, die in den letzten 10 Jahren alles mit mir geteilt hat, schmiss sich in einer matrixartigen Bewegung zwischen uns. Danach sagte sie ganz ruhig und entspannt, dass es sich etwas verspätet aber alles nach Plan verläuft. Aha…. Also ploppte der nächste Sekt und ich tanzte weiter…. die Uhr tickte und ich wurde ungeduldig, denn ich musste an die Worte meiner Franni (Trauzeugin) am Morgen denken, sei froh wenn etwas Unerwartetes passiert, sonst ist es doch langweilig, Suse, wir müssen was erleben….ich hätte sie am liebsten in dem Moment zum Mond geschossen für diese Aussage. Und heute wenn ich zurückblicke…. würde ich vielleicht mit ihr mitfliegen. Denn das war unser Tag und wenn alles nach Plan verlaufen wäre, dann wären es nicht der Tag für zwei Chaoten geworden, so wie wir es sind. Mein Martin und Ich. Es ist egal, was im Leben passiert und was dir alles widerfährt, denn mit den richtigen Herzensmenschen an deiner Seite, die du auf deinem Lebensweg findest, kann dir nichts passieren. Und ich kann sagen, dass der Tag mit allem was passiert ist, zu den schönsten in meinem Leben gehört. Ja, ich weiß, es hört sich plakativ an. Das ist mir bewusst, aber die Worte, die Elke für uns gewählt hat und wie gut sie uns auf den Punkt getroffen hat, war ein Erlebnis, was ich nicht missen möchte. Jeder, der Elke kennt, weiß, man sucht sie nicht. Sie findet dich….. Und wenn du einmal in ihrem großen, emotionalen und sensiblen Herzchen bist, dann kommst du da so schnell nicht wieder raus. Und das ist viel, viel mehr wert, als eine vergessene Rede und eine kleine Verschiebung in deinem Plan. Denn wenn du Glück hast, dann findest du einen Menschen, der dich weiterhin auf deinem Lebensweg begleitet.

Danke für diese unvergessliche Feierstunde und die Zeit, die du uns seitdem immer mal wieder schenkst. Du bist toll und es ist schön, dass es dich gibt!

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Danke, Suse & Martin! Ihr seid einfach wunderbar <3

Die wunderschönen Bilder dieses Tages hat INKA BÄTHGE eingefangen.

Alle Fotos von Suse und Martin findest Du in meinem Bilderbuch.

Meinen Trailer, in dem ihre Zeremonie zu sehen ist, auch hier.