Das bin ich

Ich bin Elke, die versucht sein ein paar Jahren ihren 40. Geburtstag zu feiern(; seit 20 Jahren fest vergeben und auch fast so lang verheiratet ist. Ich wohne mit meiner kleinen Familie am Rande des schönen Harzes, in dessen Vielfältigkeit und außergewöhnliche Ecken ich sehr verliebt bin. Genauso lasse ich mich aber von anderen Dingen begeistern. Von frischen Waffeln oder Käsekuchen zum Beispiel, einem guten Glas Wein oder der besten Pasta der Welt (macht mein Mann). Ja, ich kann wirklich gut so tun, als wär die Zeit stehen geblieben, während ich etwas genieße oder bestaune. Nicht nur „magische“ Bäume oder den Flug der Mauersegler am Abendhimmel, auch beim Anschauen schöner Bilder oder von (Mädchen)Filmen (die ich min. schon 10 x gesehen habe), beim Lauschen der Stille des Winters (ja, ich kann auch ganz leise sein), beim Hören von Musik die mich packt… und nicht selten auch in Momenten, in denen ich einfach hin&weg bin, gibt´s Gänsehaut oder können Tränen kullern. Ich liebe es, wenn etwas pur und echt, einfach ehrlich und ganz viel Herz dabei ist…

  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen - Foto Ben Kruse
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  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen - Foto Thorsten Grannas
  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen
  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen - Foto Romina Amore
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  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen - Foto Dietrich Kühne
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Mag sein, dass es in der Vergangenheit nicht besonders beliebt war, „zu sensibel“ zu sein. Heute weiß ich, dass ich es meiner Sensibilität verdanke, meine Arbeit so machen zu können, wie ich sie tue. Ich bin eine sehr gute Zuhörerin, habe ein Gespür für das, was im richtigen Moment gesagt werden sollte und für das, was man lieber nicht ausspricht. Ich kann offensichtlich Menschen unterhalten, viel wichtiger, zusammen bringen. Trinke mit dem Bräutigam vor der Zeremonie einen Jägermeister (wenn´s hilft), reiche der Braut die Taschentücher, nehme auch gern mal die Mutti in den Arm und habe für die Kleinen meist was Schönes in der Tasche. Ich glaube zwar nicht an einen bestimmten Gott, aber an die allgegenwärtigen Mächte, die dafür sorgen, dass wunderbare Dinge passieren. Ich glaube ganz fest daran, dass man sehr schnell spürt, wenn man einen ganz besonderen Menschen getroffen hat. Eben den Einen, mit dem man so lange es geht zusammen sein will. Ich glaube immer noch an die Liebe, die man nicht erklären kann, die einfach da ist und für immer bleibt. Ich glaube an magische Begegnungen und Augenblicke und die Kraft der aufrichtigen Worte und guten Gedanken. Daran, dass man nie genug emotionale Momente sammeln kann, um sich damit manchmal über dunkle Tage zu retten und dass ein persönliches Versprechen – von Angesicht zu Angesicht – eine absolut einmalige Sache ist. Ich liebe die warme Umarmung zum Abschied, das Glänzen in den Augen einer Braut und dass ich, wenn ich von einer Hochzeit auf dem Heimweg bin, den Feiertags-Duft vom Bräutigam noch in der Nase habe. Ich liebe es, das Gefühl zu wissen, dass Ihr mit Euren Liebsten etwas geteilt habt, das man Euch nie wieder weg nehmen kann, ganz egal, was in der Zukunft passiert. So bin ich eben. Und ich glaube, das ist auch ganz gut so…

Wie alles angefangen hat?

Ja… das ist wirklich lange her. Oder: Wenn Du Dich beim Fotoalbum-Blättern kringelig lachst(; Lauter einmalige Abenteur. Vom ersten Tag an…

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  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen
  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen
  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen  - Frank, der Weddingplanner - Pro7
  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen - Frank, der Weddingplaner, Pro7
  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen - Über den Wolken
  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen - Über den Wolken
  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen - Kanaren
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  • Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen
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Genau genommen begann es aber mit größter Traurikgeit nach meiner eigenen Hochzeit. Und geht eigentlich noch etwas weiter zurück…  Ich bin offensichtlich unter einem ganz schön glitzerigen Hochzeits-Stern geboren, der dafür sorgte, dass ich schon recht früh und immer wieder viele Möglichkeiten hatte, Hochzeiten mitzuerleben und auch zu sehen, was mit von Anfang an nicht gefallen hat: Es ging in Kirche und Standesamt meist sehr unpersönlich und unterkühlt zu. Alles was das Brautpaar ausmachte, fand viel zu wenig oder gar keinen Platz. Und das nach all der Vorbereitungszeit, in der man sich auf diese besonderen Augenblicke und die Trauung gefraut hatte… Eines Tages war ich dann selber an der Reihe – es hatte eingeschlagen. Plötzlich war „er“ da. Und es gab keine Frage: Es wurde (zum Entsetzen aller) sehr schnell geheiratet. Wie aufregend. Und wir hatten Glück. Unser Pfarrer hat sich alle Wünsche angehört und sich unglaublich viel Mühe gegeben, denn das „frei Trauen“ war damals ja noch gar kein Thema. Schlimmer war allerdings, unser Fest fiel leider nicht so aus, wie man es sich erträumen würde. Vor fast 20 Jahren tickten die Uhren noch anders, waren die Tanten und Onkel eine Spur empört über die Tatsache, dass sie sich das Essen vom neumodernen „Bufett“ tatsächlich selber holen mussten, waren unsere DJ´s für damalige Verhältnisse zwar wirklich teurer, aber leider nicht in echter Stimmung und die Dame vom Serviceteam, die das Gelingen des Festes im Auge behalten sollte, war die Erste, die recht „angetüdelt“ war (hatte offensichtlich mit den DJ´s angestoßen). Der (nebenberufliche)“Fotograf“ war nicht gekommen (Notfall im OP) und  die Kroketten waren zu früh alle. Ihr habt ja keine Ahnung, wie lange einen so etwas verfolgen kann. Krokettennotstand… Einfach zu viele  Dinge, die zum großen Trübsal führten.

Elke Rott - Die Zeremonie - Freie Trauungen weddingday

Unser Tag : vergangen. Wiederauflage… einfach noch einmal machen? Ausgeschlossen! So war mein erster Plan nach unserer eigenen Hochzeit, für absolut Ahnungslose komplette Feierlichkeiten zu organisieren. Denn es konnte ja nichts Schlimmeres geben, als sich so lange Zeit auf diesen ganz besonderen Tag zu freuen, und dann wegen seiner Pannen Tränen zu vergießen. Aufgrund der Umstände und dem „Mitspracherecht“ aus allen möglichen Richtungen, wie ein Hochzeitstag zu sein hat, wurde mir aber nach einigen Einsätzen anlässlich Hochzeiten schnell klar, dass das nicht das Richtige für mich war. Ich wollte gern etwas Besonderes zum Feiertag beitragen, aber am liebsten im Vorfeld nur mit dem Brautpaar darüber sprechen. Das umsetzen, was die Zwei sich wünschen. Einfach ein Stück weit dafür sorgen, dass es wirklich IHR unvergesslich-schöner Tag wurde. Und so wuchs die Idee, einfach ganz individuelle Zeremonien am Wunschort anzubieten, die seinerzeit noch alles andere als Mode waren. Ganz freie Trauungen mit und für verliebte Menschen, denen alles Andere nicht genug war. Die sich selber und ihre Liebe feiern wollten. Egal ob Frau & Mann oder Frau & Frau oder Mann & Mann… Egal ob ganz ohne Glauben oder ein fröhlicher Mix der Kulturen. 

Denn vom ersten Tag an war für mich nur eines wichtig : Die Persönlichkeit und Geschichte eines jeden Paares. Und als Krönung das ganz individuelle, herzliche  Ja-Wort und Versprechen. So blieb es bis heute und hat mir uns auch meiner Familie eine Vielzahl unglaublich toller Begegnungen und auch Freundschaften beschert. 15 ereignisreiche Jahre sind ins Land gegangen. Und hätte es nicht vom Anfang an so herrliche Rückmeldungen gegeben, hätte ich mit dem Reden sicher nicht weiter gemacht. Aber ich bin gern dabei geblieben, weil es auch für mich ein riesen Geschenk ist, das ich dankbar annehme. Als eines der ältesten Hühner im aufgeregten Hochzeits-Stall kann ich heute über vieles schmunzeln und mir eine gesund gewachsene Ruhe erlauben. Leider gibt es heute da draußen neben den liebevollen Hochzeiten viel zu oft formvollendete „Theaterstücke“ zu sehen. Sicher hübsch, aber eben nicht perfekt(; So habe ich nur eine Bitte – lasst mich ein Teil einer Hochzeit sein, in der es Euch beiden wichtig ist zu feiern, dass Ihr Euch habt und nicht eine, dessen Ziel es hauptsächlich ist, alles Dagewesene zu übertreffen. Alles was Ihr tut, macht für Euch und Eurer Verbindung willen. Niemals nur für andere. Es gab, als ich los zog, um Brautpaare glücklich zu machen, keine Vorlagen, keine Workshops und Urkunden mit Stempel. Es gab kein Fernsehen, kein Facebook und kein Instagram. Es gab nur mich, die Verliebten und zum Glück eine (ziemlich schwache) Internetleitung, die die Paare  (hauptsächlich auch über weite Ferne) zu mir brachte. Alles was sich ergab, kam aus mir und tiefstem Herzen. Und über alles, was sich daraus ergab, kann ICH einfach nur glücklich sein(:

Wer wirklich bis hierher gelesen hat, bekommt auf dem Sofa im Hochzeits-Stübchen ein extra Stück Kuchen(;

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